Richtlinie für Schimmelspürhund-Einsatz

1. Die zu untersuchenden Räume sollten in soweit aufgeräumt sein, als dass keine Spielzeuge oder Lebensmittel offen herumliegen, da dies den Hund unnötig ablenken könnte. (z.B. Kinder- oder Tierspielzeug, Kekse, Chips, Obst, Krümel etc.)

2. Außerdem müssen alle zu untersuchenden Bauteile ohne Probleme zugänglich sein. Etwaige Möbelstücke oder ähnliches müssen ggf. verrückt werden.

3. Die Räume sollten kurz vor dem Hundeeinsatz gut gelüftet werden. Spinnweben, dicker Staub etc. sollten entfernt werden, da dies den Hund unnötig behindert.

4. Der Hausmüll sollte vor der Begehung geleert worden sein, da hierin Schimmelkulturen vorkommen können.

5. Etwaige Haustiere sollten für die Dauer der Untersuchung aus der Wohnung oder dem Haus (zumindest den zu untersuchenden Räumen) entfernt werden (insbesondere Hunde, Katzen, andere freilaufende Tiere, nach Möglichkeit auch Vögel, Nager, Reptilien etc.).

6. Die Hundeführerin wird direkt vor dem eigentlichen Einsatz eine Begehung der Räume vornehmen, um den Ablauf des Hundeeinsatzes abstimmen zu können und sicher zu gehen, dass keine grösseren Störfaktoren vorhanden sind, ggf. wird sie um Abstellung dieser bitten.

7. Der Hund ist in der Lage ca. 20-30 Minuten am Stück konzentriert zu suchen, spätestens dann braucht er eine Pause, um zu regenerieren. Es kann in Ausnahmefällen auch früher eine Pause notwendig werden. Die Hundeführerin legt fest, wann und wie pausiert wird. Grundsätzlich muss die Pause ca. doppelt so lang sein, wie die vorhergehende Suche.

8. Ein Einsatz kann jeder Zeit von der Hundeführerin abgebrochen werden, z.B. wenn sie der Meinung ist, der Hund ist gestört, unkonzentriert oder verhält sich aus anderen Gründen unnormal. Gegebenenfalls muss ein neuer Begehungstermin vereinbart werden. Sollte der Auftraggeber oder Bewohner / Nutzer der zu untersuchenden Räume für die zum Abbruch des Einsatzes führenden Umstände verantwortlich sein, wird der vereinbarte Betrag komplett abgerechnet. Anderenfalls wird ein anteiliges Entgelt erhoben. Das Gleiche gilt für den Fall, dass ein Einsatz von vornherein unmöglich ist.

9. Anweisungen und Bitten der Hundeführerin ist Folge zu leisten, da diese dem reibungslosen und effektiven Spürhundeinsatz dienen. Es sollten nach Möglichkeit nicht mehr als drei beobachtende Personen den Einsatz begleiten, da die Ablenkung für den Hund sonst unnötig groß wird. Die Hundeführerin braucht jeder Zeit freien Blick auf den Hund.

Sollte Sie Fragen zum Ablauf des Einsatzes oder anderen Dingen haben, zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden. Wir stehen Ihnen jeder Zeit mit Rat und Tat zur Verfügung.

Diese Richtlinien dienen nur dem besseren Verständnis des Ablaufs eines solchen Einsatzes und der Optimierung der Leistung für den Auftraggeber.

 
 

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